Posts mit dem Label Familie werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Familie werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 17. Juli 2013

Achtzehnter Juli Zweitausenddreizehn

Morgen ist der 18. Juli - ist ja nicht schwer, dies mit einem Blick auf den Kalender festzustellen.

Morgen ist unser Transfer - hoffentlich haben ich die beiden Turbo-Kampf-Krümel auch brav geteilt, so dass wir sie auch wirklich zurückbekommen.

Aber morgen wäre auch der 80. Geburtstag von meinem Opa, der viel zu früh und viel zu plötzlich vor ein paar Jahren von uns gegangen ist.

Ich werte dies als gutes Zeichen. Opa wird darauf achten, dass die Krümel auch wirklich zu uns zurückkommen und sich brav einnisten und weiterwachsen. Da glaube ich ganz fest dran!

Montag, 6. Mai 2013

Heulen ist auch keine Lösung

8. Tag Decapeptyl

Meine Gemütslage fährt gerade Achterbahn mit mir. Gestern morgen bin ich grundlos in Tränen ausgebrochen, bin beim kleinsten Geräusch zusammengezuckt und wollte einfach nur meine Ruhe haben. Meine armen Schwiegereltern - sind seit Samstag zu Besuch und Schwiegertochter ist ungenießbar.

Im Laufe des Tages ging es dann besser - habe mir im Garten eine ruhige Ecke gesucht und mich am Löwenzahn ausgelassen - das hat geholfen.

Heute ist es auch nicht viel besser - nur, dass ich im Büro sitze und keinen Löwenzahn habe, den ich rausreißen kann. Heute Abend bin ich noch mit Kolleginnen verabredet - ist mir im Moment so gar nicht danach, aber vielleicht werde ich ja noch zur Stimmungskanone.

Es gibt aber auch positives zu berichten :-)

Heute hatte ich gar keine Probleme mit der doofen Spritze. Freitag kommt ja noch der Pen dazu - aber das geht bestimmt noch einfacher als diese Einwegspritzen.

Und überhaupt: Alles wird gut!

Nachtrag: Kann es sein, dass es hilft, drüber zu schreiben? Geht mir schon viel besser. Und die Sonne scheint und die Vöglein zwitschern - also kein Frust mehr :-)

Happy Day!

Sonntag, 21. April 2013

Mein missgünstiges Ich

Gestern war ein sch*** Tag. Schon beim Aufstehen habe ich gemerkt, dass ich nicht gut drauf bin und dass das nicht mein Tag wird. Ich war in mich gekehrt, habe nur vor mich hin gegrübelt und kaum ein Lächeln zustande gebracht. Da das Wetter zum ersten Mal richtig frühlingshaft war, sind wir schon zeitig in den Garten gegangen. Ich wollte die Terrasse aufräumen und dort den Efeu zurückschneiden - Pflanzen schneiden, wenn man schlecht drauf ist, ist für die Pflanze keine so gute Idee. Aber zum Glück wächst Efeu ja ziemlich schnell und so kahl, wie es nach meiner Aufräumaktion aussieht, wird es nicht lange aussehen.

Aber was war eigentlich die Ursache allen Übels? Natürlich mein idiotisches, missgünstiges Ich, was wohl mit dem Rest der Welt nicht so gut klar kommt. Warum?

Meine Cousine, mittlerweile so ca. im 6. Monat schwanger, ist übers Wochenende in der Stadt. Wir sehen uns im Schnitt 1x im Jahr zu Weihnachten oder anderen Familienfeiern und haben ansonsten keinerlei Kontakt. Ich mag sie eigentlich ganz gern, aber irgendwie haben wir es nie geschafft, irgendwelche Gemeinsamkeiten zu finden oder Bezugspunkte zu knüpfen.

Auf jeden Fall wollten wir uns Samstag treffen, wenn sie schon mal in der Gegend sind. Vielleicht hat ihr ja aber meine Tante auch vorher eingeimpft, sich auf jeden Fall bei mir zu melden, weil sich das ja so gehört. Samstag Mittag habe ich dann eine SMS von ihr bekommen, dass sie nicht so fit sei und sie nicht viel machen wollen, sondern zeitig wieder ins Hotel und sich ausruhen, statt sich mit uns zu treffen. Hmmm - wir wären ja auch zum Hotel gekommen, aber das wollte sie nicht.

Als dann also feststand, dass wir uns nicht treffen werden, ist förmlich eine Last von mir abgefallen. Bis dahin war mir gar nicht so bewusst gewesen, dass meine miese Laune mit dem bevorstehenden Treffen zusammenhängen könnte und ihrem Babybauch, der ja vermutlich im Mittelpunkt gestanden hätte, aber dann ging es mir auf einmal deutlich besser.

Warum bin ich so missgünstig? So will ich doch gar nicht sein. Und so bewusst war mir das auch gar nicht. Dass ich vielleicht nicht die größte Vorfreude auf so ein Treffen hatte, war mir schon klar - aber dass es unbewusst so einen Einfluss auf mich hat, hat sie doch wirklich nicht verdient. Ich will doch versuchen, mich mit ihr zu freuen.

Irgendwie ist das aber was anderes. Bei jeder von euch Abkürzungsdamen fiebere ich mit und mache Freudensprünge, wenn es klappt - und bin erschüttert, wenn es dann doch schiefgeht. Aber im "normalen" Leben kann ich das nicht. Zumindest nicht im Moment. Und das macht mich wütend auf mich selbst. Denn ich weiß doch ganz genau, dass der Rest der Welt nichts für meine Situation kann.

Montag, 11. Februar 2013

Wahrheiten

Ich habe mir vorgenommen, hier ehrlich zu sein. Und daran werde ich mich auch halten.

Meine Blogs spiegeln Momentaufnahmen wider. Daher werde ich alte Blogs nicht löschen, auch wenn ich im Nachhinein lange über das Geschriebene nachdenke und mich frage, ob das, was ich da so von mir gegeben habe, wohl jedem gefallen würde.

Aber ich möchte auch darüber schreiben können, wie ich mich fühle und wie es in mir drin aussieht, wenn ich am Boden bin und nicht nur, wenn ich meine rosarote Brille auf habe. Ich möchte keine Angst haben müssen, mich bzw. meinen Blog vor meiner Familie zu verstecken, nur weil ich mal was nicht ganz so nettes geschrieben habe.

Ich bin einfach nur ich. Nicht mehr und nicht weniger - mal auf dem Berg und mal ganz tief im Tal.

Sonntag, 27. Januar 2013

Was mal gesagt werden muss

Liebe Oma,

jetzt kannst du noch einen Punkt auf die Liste mit den Dingen setzen, in denen ich dich enttäusche...
Nachdem ich mich gegen das Abi entschieden habe, demnach auch nicht studiert habe und nun bereits zum 2. Mal verheiratet bin, werde ich auch nicht die erste sein, die dir ein Urenkelkind schenken wird.
Deine Kommentare zu unserer bevorstehenden Kiwu-Behandlung (nein, wir haben immer immer immer noch nicht damit angefangen!) kannst du dir auch sparen. Ich weiß selbst, dass ich nicht jünger werde. Aber ganz ehrlich: 32 ist jetzt auch noch nicht sooo alt, oder?

Deine Enkelin

Ich bin neidisch

Es tut mir leid, aber ich kann einfach nicht aus meiner Haut.

Meine Cousine ist schwanger - wie schön, yippie yeah, ich freu mich für sie - so sollte ich reagieren, oder? Kann ich aber nicht. Und das tut mir so leid. Aber ich bin neidisch. Darauf, auch schwanger zu sein. Darauf, vom Ultraschall zu erzählen. Darauf, dass die Sachen langsam zu eng werden.

Natürlich werde ich mich für sie freuen, wenn alles gut geht und das Baby da ist.
Trotzdem tut es weh. Zu sehen, wie Menschen in meinem Umfeld Eltern werden und man selbst bleibt auf der Strecke. Damit kann ich nach wie vor nur schwer umgehen.

Aber ich gelobe Besserung. Und werde versuchen, mich mit zu freuen. So gut ich kann.